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Die traurige Realität


Photo by Tim Gouw from Pexels

Viele Unternehmen scheitern an dem Vorhaben die Digitale Transformation und die damit verbundene Kulturveränderung durchzuführen. Dabei sind nach unseren Beobachtungen die Gründe hierfür oft ganz ähnlich. Es beginnt immer damit, dass die exakte Zielrichtung nicht klar formuliert und verständlich kommuniziert wird. Teilweise arbeiten Teams an unterschiedlichen Zielen, z. B. zahlt Customer Experience auf mittel- bis langfristige Kundenbindung ein, hingegen setzen die Marketing-Aktionen auf kurzfristigen Umsatz.


Es empfiehlt sich, zuerst ein gemeinsames Verständnis für Fakten und Herausforderungen zu schaffen und eine Digitale Vision zu formulieren. Dabei sollte man sich auf wesentliche strategische Elemente wie Kultur, Skills und Funktionen fokussieren.


“Culture eats strategy for breakfast” | Peter Drucker

Das Zitat beschreibt sehr schön, wie wichtig die Bedeutung der Kultur für die Entwicklung einer Unternehmensstrategie und damit für die Zukunft des gesamten Unternehmens ist.

Unternehmenskultur steht stellvertretend für Werte, Haltung und Grundzüge des täglichen Miteinanders in einer Organisation. Versuchen wir den Begriff „Kultur“ anhand eines Negativ-Beispiels zu strukturieren:


Art der Zusammenarbeit Jeder macht sein Ding. Das „Mach Du mal“-Syndrom verhindert große innovative Würfe auf der Basis von heterogener Teamarbeit.


Innovation Viele Ideen, die meisten Einfälle existieren jedoch nur auf PPT. Themen werden zerredet, Projekte (oft zu groß und ohne einen MVP Ansatz) werden nie zu Ende geführt. Viele Ideen gleichen kleinen Pflänzchen, die aber leider schon früh vergessen oder sogar zertreten werden.


Digital first Digital bedeutet – wenn wir das etwas ironisch sagen dürfen - für Viele noch, ein Angebot als PDF im Webshop anzuzeigen. Der wahre Umfang und die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt sind nicht klar. Es fehlt oft an Grundlagenwissen.


Agilität "Wir arbeiten nach Scrum/Kanban". Tatsächlich arbeitet die eine oder andere Abteilung oder einige Teams in manchen Teilen der Organisation agil, der Rest der Mitarbeiter hingegen praktiziert das Wasserfall-Modell. Agilität als Haltung und Mindset ist leider noch nicht ausgeprägt. Auf dem Weg zu mehr Innovationen ist dieses Know-How aber unabdingbar.


Kundenzentrierung

Dieser Begriff wird sehr häufig missverstanden: „Wir bieten für jeden Kunden individuelle Lösungen.“ Leider führt dies zu einem insgesamt unüberschaubaren, komplexen System. Meistens sind diese Lösungen dazu noch mittelmäßig bis gar nicht dokumentiert und es gibt nur wenige Wissensträger, welche die Komplexität beherrschen.


Datengetriebener Ansatz

Wertvolle Datensätze werden oft ausschließlich zu Reportingzwecken an das Management eingesetzt, statt zur Analyse von Kundenverhalten und um personalisierte und automatisierte Angebote auszusteuern.


Das Leitbild sollte ganz anders aussehen: Sich auf Neues einlassen, sich und das Team weiterentwickeln, gegenseitig inspirieren und von veralteten Strukturen und Prozessen lösen.

Das eigentliche Problem: Es fehlen Führungskräfte und beispielgebende Mitarbeiter, welche diesen Wandel konsequent vorleben und einfordern. #DigitalLeadership.


Finden Sie Ihr Unternehmen darin wieder? Dann lassen Sie uns dazu ein Gespräch beginnen!


Lueckel & Markarian

Innovation · Transformation · Kommunikation

Büroleitung/Buchung: Gisela Lueckel, M.A.

+49 2238 – 93 54 821    /    +49 163 – 38 200 38

Am Zehnthof 13, 50259 Pulheim bei Köln

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